Museumsinsel
Die Museumsinsel Berlin, welche aus fünf bedeutenden Museen besteht, wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Mit ihren Sammlungen kann die Insel einen Überblick von der Antike bis zur Moderne bieten und zählt damit zu den herausragendsten Museumskomplexen Europas.
Die Bebauung der Museumsinsel begann mit der Errichtung des Alten Museums im Jahre 1830, welches von dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. in Auftrag gegeben wurde. Dieser wollte das Museum der Öffentlichkeit zugänglich machen. 1841 entwarf der preußische Baumeister Friedrich August Stüler, einer der führenden Berliner Architekten seiner Zeit, einen Gesamtplan für ein Forum der Künste und Wissenschaften auf der Spreeinsel. Im selben Jahr erbaute der Hofarchitekt von König Friedrich Wilhelm IV. das Neue Museum. Auch die Alte Nationalgalerie (1866 bis 1876) zählt zu seinen Werken. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude bis zu 70 Prozent zerstört. Aufwendige Umbau- und Sanierungsarbeiten lassen die Museumsinsel wieder im alten Glanz erstrahlen. Auch die nach dem Krieg zerteilten Sammlungen konnten wieder zusammengeführt werden. Heute besteht die Museumsinsel aus insgesamt fünf Museen: Bode-Museum, Pergamonmuseum, Alte Nationalgalerie, Neues Museum und Altes Museum. Mit dieser Vielzahl an musealen Gebäuden wird dem Publikum ein unvergleichliches, historisch gewachsenes Ensemble der Museums- und Kulturgeschichte geboten - eine sammlungsübergreifende Präsentation, die von den archäologischen Sammlungen über mittelalterliche Kunst bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts führt.
Ein visionäres Projekt, welches die erstmalige Zugänglichkeit berühmter Kunstschätze ermöglichte, markiert heute ein einzigartiges Ensemble einer Bildungslandschaft, die über 100 Jahre Museumsarchitektur und 600.000 Jahre Menscheitsgeschichte präsentiert.
Am Lustgarten 1 10178 Berlin
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