Mainzer Dom
Gesamtansicht
Ostchor und Ostquerhaus
Romanisches Marktportal
Portalknauf
Domfriedhof mit Kreuzgang
Blick in den Kreuzgang
Westfassade
Vierungsturm
Ostkrypta
Luftbild
Gotisches Maßwerkfenster
Luftansicht Dom Mainz
Grablegungsgruppe
Grabdenkmal Peter von Aspelt
Grabdenkmal Siegfried III. von Eppstein
Memorienportal
Löwenbändiger mit Affe Liebfrauenportal
Langhaus nach Osten
Grabdenkmal Uriel von Gemmingen
Marktportal
Grabdenkmal Albrecht von Brandenburg
Grabdenkmäler im südlichen Querhaus
Westchorkuppel, Mainzer Dom
Bischofsthron
Der Dom von Südwesten
„Dieser Dom über der Rheinebene wäre mir in all seiner Macht und Größe im Gedächtnis geblieben, wenn ich ihn auch nie wieder gesehen hätte", schrieb die Schriftstellerin Anna Seghers. Kein anderes Bauwerk der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt prägt das Bild der Stadt so nachhaltig, wie der nach dem Vorbild der Peterskirche in Rom erbaute Mainzer Dom. Entdecken Sie in der rheinischen Fastnachts-Hochburg viele weitere Sehenswürdigkeiten, wie das Kurfürstliche Schloss oder die einzigartigen Chagall-Fenster der Pfarrkirche St. Stephan.
Seit über 1000 Jahren ist der Dom St. Martin mit der Mainzer Stadtgeschichte verbunden. Erzbischof Willigis legte im Jahre 975 den Grundstein für die heutige Bischofskirche der römisch-katholischen Diözese Mainz. Der Mainzer Dom gehört neben jenen von Worms und Speyer zu den drei rheinischen Kaiserdomen.
Am Tag der Weihe im August 1009 zerstörte ein Brand den Neubau. Dies führte dazu, dass das Bauwerk erst 1036 genutzt werden konnte. Erzbischof Willigis wurde aufgrund dessen in der Kirche St. Stephan beigesetzt. Im Laufe der Jahrhunderte fanden sieben Königskrönungen in den geschichtsträchtigen Mauern des Domes statt. Doch auch genau siebenmal wurde die Bischofskirche Opfer eines Brandes.
In seiner heutigen Form ist das Gotteshaus eine dreischiffige romanische Säulenbasilika. Der Facettenreichtum verschiedener Stilepochen ist an ihren Anbauten aufzufinden, so weisen diese sowohl romanische als auch gotische und barocke Elemente auf.
Zentraler Anziehungspunkt der Kirche ist der Marienalter in der Kettelerkapelle mit der „schönen Mainzerin“. Eine spätgotische Holzfigur, die in der Werkstatt des Bildhauers Hans Backoffen entstanden ist. Religiöse Kunstschätze aus dem Spätmittelalter und der Neuzeit können Sie in den spätgotischen Ausstellungsräumen bewundern. Seit 1928 werden die Bischöfe in der neuen Krypta unter dem Westchor bestattet.
Markt 10 55116 Mainz
+49 6131-253 412
http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/mkuz-5v9eue.de.html
