Köln
Südliches Seitenschiff vom Kölner Dom
Rheinansicht mit Groß St. Martin und dem Kölner Dom
Die Severinstorburg
Colonius
Die Hahnentorburg
Romanisches Overstolzenhaus
Römerturm
Die Kölner Lanxess Arena
Musikgruppe
Karnevalsmuseum
Denkmal des Kürassier Regiments Nr. 8 in Köln-Deutz
Stadtwappen
Die Nubbelverbrennung
Der Geisterzug
Schull- und Veedelszoch
Musikgruppe im Rosenmontagszug
Ob Karnevalshochburg oder Medienstadt, Kunstzentrum oder Studentenmetropole – Köln hat für jeden etwas zu bieten. Mit international ausgerichteten Veranstaltungen zieht die Rheinmetropole jährlich zahlreiche Besucher in ihren Bann. Allen voran ist die Art Cologne zu nennen, sowie der allseits beliebte Kölner Karneval. Die viertgrößte Stadt Deutschlands zeigt sich vielfältig in ihrem Angebot. Über den Genuss des typischen Biers (Kölsch) in der Altstadt, bis hin zum Museumsbesuch oder dem Ausspannen in einer der grünen Lungen der Stadt ist alles möglich.
Köln besitzt eine über 2000-jährige Stadtgeschichte. Als römische Siedlung gegründet, wuchs diese schnell zur Stadt heran und bekam unter Kaiser Agrippa den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Von der eigentlichen römischen Gründung sind auch heute noch zahlreiche Monumente zu besichtigen, das alte Rathaus (Praetorium), Reste der Stadtmauer oder des Aquäduktes. Im Zuge des U-Bahnbaus finden immer wieder neue Ausgrabungen statt. Die Fundstücke sind im Römisch-Germanischen-Museum gegenüber des Kölner Doms zu betrachten.
In nachrömischer Zeit entwickelte sich Köln zur größten mittelalterlichen Stadt Deutschlands und zum Handelszentrum am Rhein. Mehrfach musste die Stadtmauer erweitert werden, um der Bevölkerung ausreichend Platz zu bieten. Die halbkreisförmige Stadtmauer, heute als der „Ring“ bekannt, sollte an das heilige Jerusalem erinnern und besaß zwölf Tore, von denen noch vier erhalten sind. Mit der Bedeutung Kölns wuchs im 13. Jahrhundert auch die Forderung nach einem religiösen Zentrum. Nachdem der Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige 1164 in die Stadt brachte, dauerte es nicht mehr lange bis zur Grundsteinlegung des Kölner Doms im Jahre 1248. Die gotische Kathedrale blickt auf eine über 600-jährige Bauzeit zurück und ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt und der Stolz der Bürger.
Im Laufe der Zeit stand Köln zunächst unter französischer, dann unter preußischer Herrschaft. Im 2. Weltkrieg wurde vor allem die Altstadt stark zerstört. Im Zuge der 50er Jahre stieg Köln zur Kunst- und Kulturstadt auf und viele Medienunternehmen siedelten sich in der Umgebung an. Eine neues Opernhaus sowie die Philharmonie wurden gebaut. Als eines der wichtigsten Museen wurde 1986 das Museum Ludwig für Moderne Kunst eröffnet. Die Einkaufsmeile rund um die Schildergasse ist die meistfrequentierte Deutschlands und liegt in der Besucherzahl sogar noch über der Oxford Street in London.
Kulinarisch sollten Sie sich keinesfalls einen Besuch im einem der zahlreichen Brauhäuser entgehen lassen. Für die süßen Gelüste findet sich im 2008 restaurierten Rheinauhafen in der Kölner Südstadt das einzige Schokoladenmuseum Deutschlands.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird in Köln das Spektakel des Karnevals gefeiert, das die Stadt für jeweils sechs Tage im Jahr in einen Ausnahmezustand versetzt. Den Höhepunkt der närrischen Tage bildet der Rosenmontagszug, der sogar live im Fernsehen übertragen wird.
Die Stadt ist geprägt von einem Austausch zwischen Kulturen und dem Zusammenleben von moderner und alter Architektur. Sie lockt Studenten, Einwanderer und Urlauber mit ihrem Charme und lädt zu einer Entdeckungsreise von der Römerzeit bis Heute ein.
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