Sizilien
Die italienische Insel Sizilien mit über 1100 Metern Küstenlänge ist die größte Insel im Mittelmeer und begeistert nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell.
Sizilien kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Durch ihre zentrale Lage im Mittelmeer war sie ein wichtiger Stütz- und Handelspunkt wodurch die Städte der Insel zu großer Bedeutung emporwuchsen. Doch diese Stellung brachte auch zahlreiche Eroberer mit sich, die ihre Spuren und Einflüsse auf der Insel hinterließen. Zu diesen gehörten unter anderem die Sikaner, Sikuler und die Elymer, welche Sizilien um 1000 vor Christus bewohnten. 200 Jahre später folgte die Kolonialisierung und der griechische Einfluss wurde größer. Nachdem die Karthager in der Schlacht bei Himera von den Griechen besiegt wurden, folgten die Errichtungen einiger griechischer Tempel. 241 vor Christus wurde Sizilien durch den römischen Sieg im Ersten Punischen Krieg zur ersten Provinz des Römischen Reiches. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts konnte die Insel nach der Vereinigung Italiens dem neuen Königreich angegliedert werden. Seit 1946 gilt hat Sizilien den Status einer autonomen Region mit umfassenden Selbstverwaltungsrechten. Die Flora und Fauna reicht von immergrünen Gebüschformationen an der West- und Südküste bis zu großen Waldgebieten sowie Regionen mit tropischen Pflanzen. Imposant ist vor allem der größte aktive Vulkan Ätna. Sizilien ist mit einer großen Vielzahl an Wildblumen, Bananenstauden oder Papyruspflanzen die vegetationsreichste Insel des Mittelmeers. Kulturell werden dem Reisenden bedeutende Bauwerke aus der Antike oder der Zeit der Normannen und des Barocks geboten.
Sei es die Kathedrale von Syrakus, das antike Theater in Taormina oder das barocke Weltkulturerbe in der Stadt Noto – Sizilien bietet ein breites Panoptikum an Sehenswürdigkeiten und Epochen. Überzeugen Sie sich selbst!
