Berliner Fernsehturm
Den besten Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt bietet immer noch der Berliner Fernsehturm. Der in unmittelbarer nähe zum Alexanderplatz liegende Fernsehturm, ist eines der beliebtesten touristischen Ziele in Berlin. Doch der Fernsehturm beeindruckt nicht nur durch seine erstaunliche Höhe, sondern auch durch die Möglichkeit eine Stadtrundfahrt der besonderen Art zu erleben .
Nach langjähriger Planung entschloss sich die damalige Regierung der DDR für einen geeigneten Bauplatzes im historischen Stadtkerns Berlins. Die Idee für die Architektur führt auf Hermann Henselmann und Jörg Streitpath zurück. Doch diverse interne Streitigkeiten führten dazu, dass am Ende mehrere Architekten am Bau beteiligt waren. 1965 begann der Bau des Berliner Fernsehturm und wurde schließlich nach vierjähriger Bauzeit eingeweiht. Walter Ulbricht, ehemaliger Staatsvorsitzender der DDR, eröffnete am 7. Oktober 1969 den Fernsehturm. Die Metallfassade der Kugel solle Ähnlichkeiten an den sowjetischen Sputnik-Satelliten aufweisen und somit an die technologische Überlegenheit der sozialistischen Staaten erinnern.
Der Fernsehturm wurde nach der Fall der Mauer schnell zu einem Symbol für das wiedervereinte Berlin. Heute ist der Turm mit jährlich über knapp 1,2 Millionen Besuchern wahrlich eine der attraktivsten Sehenswürdigkeiten Berlins. Durch seine erstaunliche höhe von 368 Metern, ist der Fernsehturm das größte Bauwerk Deutschlands.
Verweilen sie doch etwas in der Bar auf der Panoramaetage und genießen sie Berlin in seiner vollen Pracht. Brandenburger Tor, Reichstag und der Hauptbahnhof sind nun in sichtbarer Nähe. Zu empfehlen ist auch ein Besuch im darüberliegenden Telecafé, dass sich um die eigene Achse drehende Café bietet einen einzigartigen Überblick über Berlin.
