Kulturmagazin
Anselm Kiefer – Lebensstationen eines Künstlers
Noch bis zum 16. September zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn Arbeiten des deutschen Malers und Plastikers Anselm Kiefer. Ausgestellt werden 24 teils mehrteilige Kunstwerke aus den Jahren 1978 bis 2012. Anlässlich der Ausstellung mit dem Titel „Am Anfang. Anselm Kiefer. Werke aus dem Privatbesitz Hans Grothe“ lohnt sich ein Blick auf die abwechslungsreiche Biographie des erfolgreichen Künstlers.
Am 8. März 1945 wird Anselm Kiefer als Sohn des Kunstpädagogen Albert Kiefer und seiner Frau Cilly geboren – in einem Luftschutzkeller eines Krankenhauses in Donaueschingen. Seine Kindheit verlebte er im kulturträchtigen Baden-Württemberg, unter anderem in der Residenzstadt Rastatt.
Anfänge im Schwabenland
Wer sich auf die Spuren von Anselm Kiefer begibt, kommt an Baden-Württemberg nicht vorbei. Dem einstigen Literaturstudenten müsste die literarische Vielfalt seines Heimatlandes gefallen. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich diese auf der schwäbischen Dichterstraße. Die touristische Ferienstraße führt von Bad Mergentheim nach Meersburg; vorbei an über 90 literarischen Museen und Gedenkstätten. Aber auch Städte wie Rastatt, Freiburg und Karlsruhe liegen auf ihrem Weg – wichtige Stationen also für jenen Ausnahmekünstler, der sich in seinem Werk immer wieder lyrischer Versatzstücke bedient.
Zwischen Rückkehr und Aufbruch
Nach dem Studium zieht er zurück nach Baden-Württemberg, wo er in Hornbach bei Heidelberg eine ehemalige Fabrik erwirbt – mit verschiedenen Werkhallen und einer stillgelegten Ziegelei als Atelier.
Nach der Trennung von seiner Frau verlässt Kiefer im Jahre 1991 Deutschland, um ausgedehnte Reisen nach Indien, Mexiko, China und in die USA zu unternehmen.
Neuanfang in Frankreich
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Bildhinweise:
1. Am Anfang: © Anselm Kiefer, 2011, courtesy Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Bonn
2. Porträt Anselm Kiefer: © Anselm Kiefer, 2006. Foto: Renate Graf
3. Ausstellungsansicht Bavel Balal Mabul: © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Foto: David Ert
4. Voyage au bout de la nuit: © Anselm Kiefer, 2011, courtesy Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Bonn
5. Mutatuli, Anselm Kiefer: © Anselm Kiefer, 2011, courtesy Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Bonn
6. Ausstellungansicht, ohne Titel, Anselm Kiefer: © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Foto: David Ertl
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