Kulturmagazin
Hello Olympia
Jetzt ist es wieder soweit, die Olympischen Sommerspiele rufen Athleten und Fans aller Nationalitäten in die Sportstadien dieser Welt. Die diesjährige Sportveranstaltung findet bereits zum dritten Mal in der britischen Hauptstadt London statt.
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Mythos Olympia
Ebenfalls zu Ehren der Götter wurden die Pythischen Spiele in Delphi, die Nemeischen Spiele in Nemea und die Isthmischen Spiele von Korinth abgehalten. Gemeinsam mit den Olympischen Spielen bildeten sie den Zyklus der Panhellenischen Spiele. Hierzu waren zunächst nur griechische Athleten zugelassen. Dies änderte sich mit der wachsenden Bedeutung des Römischen Reiches. Mit dem Sieg der Römer über Makedonien im Zweiten Punischen Krieg öffnete sich der Wettkampf auch anderen Nationalitäten. 393 nach Christus ließ Kaiser Theodosius I. die Spiele schließlich aber als heidnische Zeremonie verbieten.
Der Grundgedanke bleibt
Doch der Grundgedanke der Spiele lebte fort; in Frankreich fanden die „Olympiades de la République“ statt und in England wurden im 17. Jahrhundert neben den „Cotswold Olympick Games“ auch die „Wenlock Olympian Society Annual Games“ ausgetragen. In ihrer Tradition stand schließlich auch Pierre de Coubertin: Der französische Baron gründete 1894 das Internationale Olympische Komitee (IOC). Beeinflusst von den archäologischen Funden der Sport- und Tempelanlage in Olympia 1766 beschloss Coubertin, den Olympischen Spielen neues Leben einzuhauchen. Seine Idee, sein Ideal: Nicht auf dem Schlachtfeld sollten sich die Menschen messen, sondern bei sportlichen Wettkämpfen.
Friedlicher Wettstreit
Umstrittene Rituale
Braucht es also diesen Lauf, dessen Höhepunkt die Entzündung des olympischen Feuers ist? Die Olympischen Spiele von 2012 jedenfalls haben an ihm festgehalten. Wenn er auch aufgrund der Proteste der letzten Spiele nur durch Griechenland und Großbritannien führte. Heute nun wird er zu seinem Ende kommen. Der Schlussläufer wird in London das olympische Feuer entzünden und damit die Spiele eröffnen.
Feierlich entflammt
Sollte das Wetter am heutigen Eröffnungstag doch noch typisch britisch werden, verbringen Sie doch einen Nachmittag im British Museum, treffen Sie dort auf Shakespeare und andere bedeutende Briten. Lernen Sie so die Geschichte Londons kennen.
Eine charmante Reise
Public Viewing und Urban Partying
Lernen Sie London und seine Bewohner kennen! Während der gesamten Spiele wird vielerorts zum Public Viewing eingeladen und zum gemeinsamen Feiern aufgefordert. Zu den emotionalsten Momenten der Sportveranstaltung gehört aber die Abschlussfeier; während die Athleten bei der Eröffnung das Stadion noch nach ihren Nationalitäten getrennt betreten, ziehen sie am Ende der Spiele gemeinsam in die Sportstätte ein. Ein Akt, der den Grundgedanken der Verbundenheit nach den Wettkämpfen verdeutlicht und das betont, wofür Olympiaden stehen: für die Freude an der Gemeinsamkeit, am Sport und an den verschiedenen Kulturen der Welt und ihren Menschen.
Mehr Informationen zu "London Festival 2012" finden Sie hier.
Rechtehinweise:
Hans Peter Schaefer: Blick auf die Tate Modern (Wikipedia)
joanbanjo: Pelops und Hippodamia(Wikipedia)
sandbox: Griechische Vase mit Läufern/Naamar (Wikipedia)
Gonzolito: Die London Bridge mit den fünf Olympischen Ringen (Wikipedia)
Rosso Robot: Die Fackelentzündung der Olympischen Spiele (Wikipedia)
René Ehrhardt: Seitenansicht Westminster Abbey (Wikipedia)
Diliff: Gesamtansicht Buckingham Palace (Wikipedia)
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