Kulturmagazin

Die 10 schönsten Kirchen Deutschlands

von Daniela Günther

Von Mitte November bis zum 15. Dezember konnten die Mitglieder von myheimat.de ihre Lieblingskirche in das Rennen um die 10 schönsten Kirchen schicken. Stolze 167 Gotteshäuser wurden vorgeschlagen. In der anschließenden Abstimmung haben 315 Menschen für ihre Lieblingskirche abgestimmt. Doch welche Kirchen wurden von den 38.000 Mitgliedern unter die Besten 10 gewählt?

Myheimat ist ein deutschlandweites Internetportal, auf dem die Menschen zu jeder Stadt und jedem Ort das schreiben können, was sie bewegt und woran sie Anteil nehmen. Die Beiträge der engagierten Mitglieder bleiben dabei authentisch und zeigen einen individuellen Blick auf die jeweilige Heimatregion.

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Genau diesem Blick auf die eigene Heimatstadt ist es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht wie erwartet ausfiel, sondern überraschte. Denn die Gewinner waren keineswegs weltbekannte Kirchenbauten und architektonische Meisterwerke wie der Kölner Dom, der Aachener Dom oder die Kaiser-Wilhelm- Gedächtniskirche in Berlin. Die meisten Stimmen erhielten die Kirchen aus den Heimatstädten der Nutzer. Auch diejenigen, die nur bei der Abstimmung teilgenommen hatten, haben vorrangig ihre Stimme den Kirchen ihrer Heimatstadt gegeben. Damit erklärt sich auch der regionale Schwerpunkt der 10 schönsten Kirchen, denn die meisten Mitglieder auf myheimat kommen aus Niedersachsen, Hessen und Bayern. Somit sind auch die meisten der vorgeschlagenen Kirchen aus diesen Regionen. Doch wie kommt es, dass die Menschen ihre Dorfkirche einer großen und prächtigen Kathedrale vorziehen?
Kirchen gelten oft als Wahrzeichen der Stadt und prägen das Ortsbild wie kaum ein anderes Bauwerk. Sie sind ein Treffpunkt für Jung und Alt. An ihnen hängen wichtige meist schöne und einzigartige Erinnerungen, sei es eine Taufe oder eine Hochzeit. Das Ergebnis dieser Umfrage mag zwar nicht repräsentativ sein, dennoch zeigt es die starke Tendenz der Menschen sich für die Kirchen zu entscheiden zu denen sie einen emotionalen Bezug haben und mit denen sie viele schöne Erinnerungen verbinden.



So wurden folgende Kirchen unter die schönsten 10 gewählt:

1. Die St. Elisabethkirche zu Marburg vorgeschlagen von Hans Rudolf König und Michael Kröllken

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Am Fuße des Marburger Schlossberges wurde die Elisabethkirche 1235 erbaut. Sie wurde zu Ehren der heiligen Elisabeth von Thüringen errichtet. Unter ihr befindet sich das Grab der Heiligen. Im späten Mittelalter war sie daher ein beliebter Wallfahrtsort für Pilger. Heute ist sie für die Kunstgeschichte ein wichtiger Bau, da sie die früheste rein gotische Kirche Deutschlands war. Die Hallenkirche besticht nicht nur durch ihre rund 80 m hohen Türme, sondern auch durch ihr Inneres. Besonders sehenswert ist der Lettner aus dem Jahr 1343, das 1913 zum 700. Todestag Elisabeths entstandene Kruzifix von Ernst Barlach aber auch der aus Sandstein gefertigte Hochaltar von 1290. Doch der größte Schatz der Kirche ist der Elisabethschrein in der um 1226 errichteten Sakristei.

2. Der Erfurter Dom vorgeschlagen von Werner Szramka

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Der Dom St. Marien auf dem Erfurter Domberg ist längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden und zieht sowohl Gläubige, Touristen als auch die Bewohner der Landeshauptstadt an. Die Umrisse der eng beieinander stehenden Sakralbauten Dom St. Marien und St. Severi prägen schon lange das Stadtbild. Die Marienkirche ist die wichtigste und älteste Kirche in Erfurt. Vom Mittelalter bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein war sie der Sitz des Kollegiatstifts St. Marien. Im Jahre 1154 begann man mit dem Bau einer spätromanischen Basilika auf dem Domberg. 1182 wurde der Bau geweiht. In der Folgezeit wurde vor allem der Chor vergrößert und im gotischen Stil umgestaltet. Seit 1994 ist sie der Sitz des Domkapitels. Sie ist nicht nur beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Kirchenbaukunst, sondern beinhaltet auch zahlreiche Schätze der Holzschnitzerei und der Glasmalerei, wie das reich verzierte Chorgestühl aus dem 14. Jahrhundert oder die spätgotischen Fenster des Hochchores, die zu den größten ihrer Art in Deutschland gehören. Im Mittelturm des Doms hängt ein Meisterwerk der mittelalterlichen Glockengießerkunst. Die „Maria Gloriosa“ sie ist die größte frei schwingende mittelalterliche Glocke Europas und wurde 1497 von dem niederländischen Glockengießer Gerhard van Wou gefertigt. Sie zählt zu den klang schönsten Glocken der Welt und lockt mit ihrem Geläut jährlich tausende Besucher in den Erfurter Dom.



3. Die Elisabethkirche in Langenhagen vorgeschlagen von Katja Woidtke

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Die Elisabethkirche liegt im Norden Hannovers. Sie ist die älteste Kirche in Langenhagen. Teile des alten Kirchturms stammen vermutlich noch aus dem 14. Jahrhundert. Das Kirchenschiff wurde vom Baumeister Conrad Wilhelm Hase entworfen und in den Jahren 1867 bis 1869 erbaut. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach dem Krieg aber wieder aufgebaut. Ihr Kirchenturm gilt mit einem Alter von mehr als 400 Jahren als ältestes Bauwerk Langenhagens. Der untere Teil des Turms ist noch original erhalten. Ihren Namen verdankt die Kirche Elisabeth von Calenberg. Geboren wurde sie 1510 und wuchs als Kind des damaligen Kurfürsten von Brandenburg-Hohenzollern auf. Bereits mit 15 Jahren wurde sie mit dem 40 Jahre älteren Herzog Erich I. Zu Calenberg vermählt. Sie war eine kluge und sehr gebildete Frau, war maßgeblich an der Einführung der Reformation beteiligt und hatte regen Briefkontakt mit Martin Luther.

4. Die Gustaf-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee vorgeschlagen von Jan Niklas und Katja Woidtke

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Die Gustav-Adolf-Stabkirche ist eine Stabkirche in Goslar – Hahnenklee. Baubeginn der ungewöhnlichen Kirche war 1907 unter der Aufsicht des Architekten Karl Mohrmann. Nach 10monatiger Bauzeit wurde sie am 28. Juni 1908 geweiht. Sie ist eine der ungewöhnlichsten und schönsten Kirchen Norddeutschlands. Ihre Architektur ist den norwegischen Stabkirchen nachempfunden. Im Inneren sind wie in den skandinavischen Vorbildern auch heidnische Symbole wie Drachenköpfe oder Schlangen zu finden. Da die ersten Stabkirchen von den Wikingern errichtet worden sind, haben sie viele Elemente des Schiffbaus mit übernommen. Die Wikingerzeit und der Schiffsbau spiegeln sich in verschiedenen Elementen der Kirche wider. So ist die Kirche selbst aus Fichtenholz gefertigt, der Kronleuchter erinnert an die Form eines Steuerrades und die Fenster an Bullaugen. Zeremoniell wurde die Kirche besonders in den 1960er und 1970er Jahren genutzt, pro Jahr fanden hier circa 300 Hochzeiten statt.



5. Die Pötnitzer Kirche in Dessau-Roßlau vorgeschlagen von Jürgen Schindler

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Die Pötnitzer Kirche ist ein evangelischer Kirchenbau im Stadtteil Mildensee im Ostern von Dessau- Roßlau. 1198 wurde die dreischiffige Backstein Basilika vom Magdeburger Erzbischof Ludolf zur Pfarrkirche geweiht. Zwischen 1523 und 1665 gingen die Seitenschiffe der Kirche verloren. Von 1804 bis 1806 ließ Fürst Franz von seinem Baumeister Carlo Ignazio Pozzi die Kirche in ihre heutige Form umgestalten. Noch heute sind Teile des romanischen Baustils zu erkennen, obwohl im Laufe der Zeit viele Umbauten an der Kirche vorgenommen wurden. Besonders beeindruckend ist der 35 Meter hohe Vierungsturm, er wurde 1995 bis 1999 originalgetreu restauriert. Heute enthält er eine circa 600 Jahre alte Glocke, sowie ein 1998 in Karlsruhe neu gegossenes Zimbelgeläut aus zwei Paaren kleineren Glocken. Das wohl bekannteste Gemälde der Kirche ist das Abendmahlbild von Lucas Cranach dem Jüngeren aus dem 16. Jahrhundert.

6. Die Schafstallkirche St. Martin in Munster vorgeschlagen von Oxfordian

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Die evangelisch-lutherische Kirche steht in Munster. Sie war ehemals ein Schafstall aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der über 150 Jahre alte Schafstall hat seinen Ursprung im benachbarten Kohlenbissen. Er wurde vor dem Abriss bewahrt, abgebaut und an seinen jetzigen Standort versetzt zum Kirchengebäude ausgebaut. Das typische Erscheinungsbild eines Schafstalles aus der Lüneburger Heide wurde dabei erhalten. Die Schafstallkirche ist ein gelungener Versuch, Kultur und Natur der Heidelandschaft mit der Architektur einer Kirche zu verbinden. Am Heiligen Abend feierten hier über 300 Menschen die Christnacht fast wie in Bethlehems Stall. Im April 1988 wurde die Kirche geweiht.



7. Die Frauenkirche in Dresden vorgeschlagen von Klaus Ammenhäuser und Lars Klingenberg

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Die Dresdener Frauenkirche ist eines der imposantesten Bauwerke des protestantischen Sakralbaus und eines der beliebtesten touristischen Ziele Dresdens. Bereits im 11. Jahrhundert erbaute Burgward Pesterwitz von Meißen an der Stelle der heutigen Frauenkirche eine kleine romanische Kirche. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele Veränderungen an dem Sakralbau vorgenommen. Während der Reformationen fiel die Kirche an die lutherische Gemeinde der Stadt. Anfang des 18. Jahrhunderts beschloss die Stadt Dresden den Bau einer neuen Kirche. Unter der Leitung des Architekten George Bährs entstand einer der bedeutsamsten Bauten des Barocks. Nach 17 Jahren wurde der Bau im Jahre 1743 abgeschlossen. Eines der hervorstechendsten Merkmale des Sakralbaus, ist die an eine Glocke erinnernde Kuppel. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. Die Frauenkirche blieb als Ruine stehen und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. 1994 begann dann der 2005 abgeschlossene Wiederaufbau, der durch Fördervereine und Spenden aus aller Welt finanziert wurde. Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche der Weihegottesdienst statt. Aus dem Mahnmal gegen den Krieg ist jetzt ein Symbol der Versöhnung entstanden.

8. Die Suttorfer Kapelle Sankt Veit vorgeschlagen von Thorsten Wrona

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Die Kapelle wurde vom Kloster Corvey gegründet und nach dem Heiligen Veit benannt. Er ist sowohl Schutzpatron des Klosters als auch der Kapelle. Der Heilige Veit auch Vitus genannt war ein junger Mann, der in der großen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian um 300 nach Christus den Märtyrertod erlitt. Er besaß hohes Ansehen in der Katholischen Kirche. Der Legende nach liegen seine Gebeine im Kloster Corvey. Sein Todestag ist der 15. Juni. Er gilt als Schutzpatron der Apotheker, der Gastwirte, Bierbrauer, Winzer, Kupferschmiede, Tänzer, Schauspieler und der Jugend. Nach Ihm wurden viele Kapellen und dem Kloster angehörige Höfe benannt. Seit November 2008 besitzt die Kapelle neue Seitenfenster der Paderborner Bleiglas Manufaktur.



9. Die Quernstkapelle im Nationalpark Kellerwald-Edersee vorgeschlagen von Petra Lohof

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Die Quernstkapelle inmitten des Nationalpark Kellerwald – Edersee befindet sich an einem kulturhistorisch außerordentlich bedeutsamen Ort. Sie liegt auf etwa 535 m Höhe und ist ein alter Verbindungsweg von Altenlotheim nach Frebershausen, der zwischen der Anhöhe Quernst und dem Pfaffenwald an der Kapelle vorbei führt. Im Mittelalter war die Quernstkirche eine bedeutende Wallfahrtskirche, die von zahlreichen Pilgern aufgesucht wurde. Das ehemalige Kirchengebäude ist heute nicht mehr erhalten. Die Stadt Frankenau veranlasste im Jahr 2007 den Bau einer kleinen Kapelle, die der Andacht dienen soll. Auch kleinere Gottesdienste können hier abgehalten werden. Informationstafeln vor Ort erklären den geschichtlichen Zusammenhang des Gebiets.

10. Die evangelische Stadtkirche in Bad Arolsen vorgeschlagen von Petra Lohof
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Der schlichte Barockbau wurde nach den Plänen von Julius Ludwig Rothweil von 1735 bis 1787 erbaut. Das Kirchengebäude wurde zwar als barocker Baukörper konzipiert, enthält aber auch klassizistische Elemente und Rokoko Stuckarbeiten im Innern. In den Jahren 1742 bis 1768 war der Architekt Franz Friedrich Rothweil als Architekt für den Bau zuständig. Johann Matthäus Kitz übernahm von 1768 bis 1788 die Leitung. Johann Wilhelm Kaulbach aus Arolsen entwarf das Innere der Kirche. Der ebenfalls in Arolsen geborene Bildhauer Christian Daniel Rauch schenkte di von ihm geschaffenen Skulpturen „Glaube – Liebe – Hoffnung“ der Kirche. Das reich geschmückte Orgelprospekt mit Stadtwappen stammt aus dem Jahr 1782 von dem Hofbildhauer Marcus Christoph Krau. Das Deckengewölbe im Rokoko Stil schuf der Hofstuckateur Johann Michael Brühl.

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